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Chirurgie II: Unfallchirurgie

Unsere Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie bietet zwei Versorgungsschwerpunkte an:

Unfälle
Es werden Verletzungen des gesamten Bewegungsapparates von der einfachen Schnittwunde bis hin zum schwersten Verkehrsunfall rund um die Uhr behandelt. Dafür steht eine großzügige Ambulanz zur Verfügung, wo kleinere Eingriffe direkt durchgeführt werden, nach denen die Patienten wieder nach Hause gehen. Auf der anderen Seite findet sich hier auch ein Raum, in dem Schwerverletzte stabilisiert werden und moderner Diagnostik zugeführt werden können. Unsere Klinik ist als Traumazentrum zertifiziert und zur Versorgung von Arbeitsunfällen zugelassen (gesetzliche Unfallversicherung).

Typische Verletzungen sind Knochenbrüche an Armen und Beinen. Diese ereignen sich typischer Weise durch Stürze oder im Rahmen sportlicher Aktivitäten. Schwere Verletzungen stellen Brüche des Beckens und der Wirbelsäule dar. Bei älteren Patienten kommt es häufig zur Schenkelhalsfraktur im Bereich des hüftgelenksnahen Oberschenkels. Auch bei Kindern kommt es immer wieder zu Knochenbrüchen, die einer operativen Behandlung bedürfen. Hier spielt jedoch auch die konservative Behandlung ohne operativen Eingriff eine große Rolle. Ziel ist es, möglichst rasch eine optimale Rekonstruktion der Verletzungen zu erreichen, um die Patientenbezüglich ihrer sozialen Situation und beruflichen Tätigkeit umgehend rehabilitieren zu können.

Erkrankungen des Bewegungsapparates
Die häufigste Erkrankung, die hier behandelt wird, sind die Abnutzungserscheinungen der großen Gelenke der unteren Extremität (Arthrose des Hüftgelenks, Kniegelenks). Es besteht die Möglichkeit, durch minimal invasive Verfahren (Arthroskopie, Gelenkspiegelung) die Folgen einer Gelenkabnutzung zu behandeln. Im fortgeschrittenen Stadium kommt der künstliche Gelenkersatz zum Einsatz (Endoprothetik). Daneben gibt es eine Reihe anderer Veränderungen des Bewegungsapparates, deren Behandlung wir anbieten. Dazu gehört auch die Behandlung von Wirbelbrüchen im Rahmen der Osteoporose (Knochenschwund). Auch Funktionseinschränkungen der Schulter, des Ellenbogens, des Knie- und Sprunggelenks sind Ziel unserer therapeutischen Bemühungen. Nicht zuletzt werden auch Deformitäten des Fußes operativ behandelt. Der immer größer werdende Anteil von älteren Menschen in unserer Gesellschaft führt zwangsläufig zum Anstieg degenerativer Veränderungen. Unser Ziel ist es die Lebensqualität Betroffener durch gezielte Diagnostik und Behandlung zu erhalten.

Chefarzt
Dr. Dieter Richter

Chirurg und Unfallchirurg
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Spezielle Unfallchirurgie

Tel.: 0791 753-4231
Fax: 0791 753-4903
dieter.richter@dasdiak.de

 Mitgliedschaften:
- Berufsverband der
 
Deutschen Chirurgen e.V.
 
 (BDC)
- Deutsche Gesellschaft
  für Unfallchirurgie e.V.
  (DGU)
- Deutsche Gesellschaft
 
für Orthopädie und
  Unfallchirurgie e.V. (DGOU)
- Deutsche Wirbelsäulen-
  gesellschaft (DWG)
- Verband leitender
  Orthopäden und
  Unfallchirurgen
  Deutschlands e.V. (VLOU)
- Leitender Notarzt des
  Landkreises Schwäbisch
  Hall

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