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Nuklearmedizin

Die Nuklearmedizinische Klinik ist eine Belegabteilung. In der Praxis für Nuklearmedizin werden verschiedene Untersuchungen als Konsiliarleistung für das Diakonie-Klinikum erbracht. Enge Schnittstellen bestehen zum Brustzentrum (Darstellung der Wächterlympknoten) sowie der Urologischen Klinik z.B. zur Erstellung von Knochenszintigrammen bei Verdacht auf Metastasen.

In der Nuklearmedizin werden radioaktive Substanzen zu Untersuchungen und Behandlungen eingesetzt. Mit der nuklearmedizinischen „in-vivo-Diagnostik“ (im lebenden Organismus) lassen sich mit Hilfe radioaktiv markierter Verbindungen Funktionen eines Organs messen oder bildlich darstellen, z.B. bei Erkrankungen der Schilddrüse, des Herzens, des Gehirns, der Knochen oder Gelenke.

Schwerpunkt der therapeutischen Maßnahmen mit radioaktivem Jod sind gutartige und bösartige Schilddrüsenerkrankungen (letztere erst nach vorausgegangener Operation). Dies ist eine fast nebenwirkungsfreie und gleichzeitig sehr wirksame Behandlungsmethode.

Radioaktive Substanzen werden darüber hinaus zur Schmerztherapie bei Knochenmetastasen, zur Behandlung chronisch entzündeter Gelenke und als zusätzliche Therapie neben einer medikamentösen Rheumatherapie oder im Anschluss an eine operative Behandlung chronisch entzündeter Gelenke eingesetzt. Diese Behandlungen erfolgen ambulant in der Praxis.

  • Dr. Tanja Calovini

Belegärztin
Dr. Tanja Calovini

Tel.: 0791 80 10
Fax: 0791 85 110

  • Dr. Andreas Knierim

Belegarzt
Dr. Andreas Knierim

Tel.: 0791 80 10
Fax: 0791 85 110
info@nuklearmedizin-sha.de
www.nuklearmedizin-sha.de

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