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Malen trägt über schwere Stunden

13.02.2019

Irene Schneider aus Ingelfingen zeigt drei Bilder mit dem Titel: „Eine runde Sache“ aus ihrer umfangreichen Sammlung, die seit Dezember in den Räumen der neurologischen Funktionsdiagnostik im Diakonie-Klinikum zu sehen sind. Seit über fünfzehn Jahren ist die 75jährige nun Parkinsonpatientin und eng mit Chefärztin PD Dr. Birgit Herting verbunden: „Nicht nur deshalb bringe ich jetzt den Mut auf, meine Bilder zu präsentieren, sondern auch um die Wände des neuen Klinikums zu beleben“.

Warum erst jetzt? Als Ehefrau eines Bürgermeisters war sie stets eine Person der Öffentlichkeit. Verwandten und Bekannten gewährte sie jedoch immer gerne den Zugang zu ihren Bildern und Plastiken. In ihrer aktivsten Zeit schuf die Künstlerin Bronzeplastiken, töpferte, arbeitete an Holzschnitten oder fertigte mit Tusche und Bleistift Akte an. Mit viel Freiheit und Experimentierfreude begegnet sie der Kunst.

Die Liebe zur Kunst und Malerei erbte Irene Schneider von ihrem Vater, der selbst begeisterter Hobby-Künstler war. Von ihm hat sie das Talent, dazu kamen eine Reihe von Fortbildungen: unter anderem in der Kunstakademie in Schwäbisch Hall, bei freien Künstlern oder auch in Frankreich.
Das Malen begleitet, hilft und unterstützt sie in schweren Stunden, die ihre Parkinsonerkrankung mit sich bringt.

Bild zu Malen trägt über schwere Stunden

© 2018 Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall